Danach ruft sie einen Raum
der sozialen Begegnungen und Bestätigungen hervor: gemeinschaftliches Aufgehen in Gesang,
Tanz und Fest; soziales Abheben durch Ablehnung des Geschmacks des Anderen; Ausdruck eines
ethnischen oder nationalen Ursprungs mittels der Emblematik und der Typifizierung.
Sie befasst sich auch mit dem Gewicht der
Musik innerhalb der Machtverhältnisse, die die heutigen Gesellschaften strukturieren:
Ballung und Masseneffekte im Open-air-Konzert wie im Fussballstadium; Produktion und
Massenkonsum im Supermarkt, im Flughafen und im Restaurant; Ausrichtung und Konformität
an den Orten ideologischer Indoktrination; ohne die Mechanismen der Selbstverteidigung zu
vergessen, die Infragestellungen und die Widersprüche, die aus diesen Machtspielen
hervorgehen.
Schliesslich streift sie mit einer
aufdringlichen Projektion eines «akustischen tag's» aus dem Internet die neuen
audiovisuellen Kommunikationsformen. So weist sie auf eine gleichzeitig lächerliche und
parodistische Weise auf die Macht und die kalte Gleichgültigkeit der digitalen
Technologien hin.
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