Der Trödelladen
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Trö-del, der; -s [spätmhd. in: tredelmarkt, H. u.]: 1. (ugs., oft abwertend) alte, als wertlos, unnütz angesehene Gegenstände (bes. Kleider, Möbel, Hausrat); alter, unnützer Kram: den ganzen T. kannst du wegwerfen; Daneben hockten abgerissene junge Leute, wie man sie vor dem gleichen T. auch in Mailand, Paris oder Berlin sehen kann (Fest, Im Gegenlicht 388). 2. kurz für Trödelmarkt: In der Küche hängt ein rot besticktes Handtuch , das Helga auf dem T. gefunden hat (Enzensberger, Mittelmaß 19); Trö-del-bu-de, die (ugs.): vgl. Trödelladen; Trö-de-lei, die; -, -en (ugs. abwertend): als lästig, störend, hinderlich empfundenes Trödeln (1); Trö-del-frit-ze, der; -n, -n (ugs. abwertend): männliche Person, die ständig trödelt (1); Trö-del-kram, der (ugs. abwertend): Trödel (1); Trö-del-la-den, der <Pl. läden> (ugs.): Laden eines Trödlers (2); Trö-del-lie-se, die [ Liese] (ugs. abwertend): weibliche Person, die ständig trödelt (1); Trö-del-markt, der: Flohmarkt, trö-deln <sw. V.> [1: H. u.; 2: zu Trödel]: 1. a) (ugs., oft abwertend) beim Arbeiten, Tätigsein, Gehen langsam sein, nicht zügig vorankommen, die Zeit verschwenden <hat>: auf dem Nachhauseweg, bei der Arbeit t.; Junge, Kind, was trödelst du so (Bastian, Brut 175); b) (ugs.) sich langsam, ohne festes Ziel irgendwohin bewegen, schlendern <ist>: Sie sind durch die Straßen nach Hause getrödelt; Wenn Katharina ihn begleitete, trödelte sie durch die Wohnung (Bieler, Mädchenkrieg 495). 2. (seltener) mit Trödel (1) handeln <hat>; Trö-del-wa-re, die <meist Pl.> (ugs., oft abwertend): Trödel (1): Alle Möbel waren T., abgenutztes beschädigtes Zeug (Rolf Schneider, November 111); Tröd-ler, der; -s, - [1: zu trödeln (1 a); 2: zu trödeln (2)]: 1. (ugs. abwertend) jmd., der [ständig] trödelt (1 a). 2. (ugs.) jmd., der mit Trödel (1) handelt; Gebraucht-, Altwarenhändler: Der Trödler Navrátil hatte seine «Antiquitäten» in einem Hinterhof der Ägidiusgasse gelagert (Bieler, Mädchenkrieg 353); Tröd-le-rin, die; -, -nen: w. Form zu Trödler; Tröd-ler-la-den, der <Pl. läden> (ugs.): Trödelladen. Duden. Das grosse Wörterbuch der deutschen Sprache. 1995, Band 7, S. 3454-3455.
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Prêts
Galitch Antiquités, Neuchâtel.
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Der Trödelladen
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Der Trödelladen ist
zweifellos der Ort, wo die meisten Gegenstände hingelangen, die Chancen haben, als
«künstlerisch» zu gelten, sei es, so wie sie sind, oder sei es nach einer adäquaten
Behandlung. Er ist der Ort schlechthin, an dem die Arten sich vermischen und die
Kategorien neu definiert werden, weil er gleichzeitig mit dem Trödel, also der Strasse,
und dem Antiquariat, also den Galerien und Museen, verbunden ist. Nach Pierre Galitch z.
B. ist der Antiquar ein «Lumpensammler, der es zu etwas gebracht hat», auch wenn dieser
Beruf oft eine Erbsache ist.
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Une
histoire de lanthropologie et de lart moderne implique une double conception
de la collection: une forme de subjectivité occidentale et un ensemble mouvant de
pratiques institutionnelles fortes. Lhistoire des collections (sans la limiter aux
musées) est fondamentale si on veut comprendre comment ces groupes sociaux qui ont
inventé lanthropologie et lart moderne se sont appropriés les objets, les
faits et les significations exotiques. (Sapproprier: «faire sien», du latin
proprius, «propre», «propriété».) Il importe de voir comment les puissantes
discriminations qui se font à certains moments, constituent le système général des
objets à lintérieur duquel les artefacts cotés circulent et font sens. Cela
soulève des questions de fond. James Clifford. 1988. Malaise dans la culture. Paris: Ecole nationale supérieure des Beaux-Arts, p. 220.
> Objet de musée.
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| Mise à jour le 28.11.2003 [Webmaster] |