Anthropogene Chroniken – 19.06.206 – 06.09.2026

Das Anthropozän, eine Epoche, in der menschliches Handeln zur Hauptantriebskraft für Umweltveränderungen wird, prägt Lebensräume und Lebensformen nachhaltig. Die Ausbeutung von Ressourcen, die Industrialisierung und die Versiegelung von Flächen führen zu Ungleichgewichten, deren Auswirkungen sich auf globaler Ebene bemerkbar machen.
In Anlehnung an die Herausforderungen der Sanierung und Anpassung des historischen Parks des Musée d’ethnographie de Neuchâtel (Entsiegelung der Böden, Auswahl von Baumarten, die widerstandsfähiger gegen den Klimawandel sind) bieten die in dieser Ausstellung versammelten Werke vielfältige Ansätze für diese zeitgenössische Realität. Sie stammen aus den vielfältigen Arbeitspraktiken der Studierenden der Académie de Meuron und sind in einer gemeinsamen Form vereint: dem fotografischen Bild, das mit der natürlichen Umgebung des MEN in Dialog tritt.
Zwischen Beobachtung und Fiktion hinterfragen diese Arbeiten unser Verhältnis zur Welt, zum Lebendigen und zur Materie. In der Art von Chroniken sind sie wie Fragmente, Erzählungen und Sichtweisen auf die Veränderungen unserer Zeit.
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In Zusammenarbeit mit der Académie de Meuron
Mit Werken von:
Guillaume Chesnel
Fiona Djukanovic
Esteban Haldenwang
Margot Labrousse
Liam Litardo
Arnaud De Meuron
Deborah Saad
